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Das Regenwald-Terrarium der Vereinsanlage
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Mit einem Riss in der Bodenscheibe unseres Großcichlidenaquariums fing alles an. Der Grund für den Riss war nicht zu übersehen, da das 2 Meter lange Becken an einer Seite 10 cm abgesackt war. Verursacht wurde dies durch ein defektes Abwasserrohr, welches den Bodengrund weggespült hatte. Der gesamte Vorraum wurde ausgeräumt, damit der Boden saniert werden konnte. Wir nutzten diese Möglichkeit aus, den Vorraum neu zu gestalten. Im Mittelpunkt sollte ein großes Regenwaldterrarium gebaut werden. Einer unserer wichtigsten Punkte beim bauen waren die Kosten, welche möglichst gering sein sollten.
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| Das Regenwaldterrarium 6 Monate nach der Einrichtung |
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Der Rohbau
Das alte Cichlidenbecken wurde unsere Basis. Wir trennten die Frontscheibe raus und setzten sie auf die Rückwand. Die Seitenteile, sowie der Deckel stammen ebenfalls aus Glas von alten Aquarien. Mit etwa 20% zusätzlichem Glas vom Glaser wurde das Terrarium vollendet.
Die Terrarien Maße
Länge: 200 cm
Höhe: 130 cm
Tiefe links: 60 cm
Tiefe rechts:100 cm
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Der doppelte Boden
Nun wurde ein Gitter auf 8 cm hohen Streben eingebaut, der Teil ohne Streben bildete nachher das Wasserteil. Darauf legten wir ein Flies, welches auch als Filtermatten für Aquarien verwendet wird. Durch den doppelten Boden haben wir ein großes Wasserreservoir. Das Wasser wird von einer Pumpe über PVC Rohre zum Wasserfall sowie zu einer Bewässerungsleitung geleitet.
Das Wasser läuft über einen Bachlauf in das Wasserteil, oder sickert durch den Boden und tropft dann wieder ins Wasserreservoir. Dieses schon bei anderen Terrarien erprobte System funktioniert ausgezeichnet. |
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Die Inneneinrichtung
Die Rückwände und der Wasserfallhügel wurden aus Styropor gebaut. Mit Lötlampen und Heißluftfön wurde der Bachlauf gestaltet, ebenso wie eine Vielzahl von Höhlen und kleinen Tümpeln. Ein Styroporkleber brachte zusätzlich Form in den Hügel.
Verschiedene Abtönfarben gaben dem Terrarium die richtige Farbe.
Ein Wasserfester Klarlack bildete den Abschluß der Streicharbeiten.
Die Beleuchtung
Die Beleuchtung besteht aus 10 Leuchtstoffröhren, alle zwischen 36 Watt und 58 Watt.
Um zu vermeiden das die Frontscheiben zu stark beschlagen, haben wir 6 Drosseln unter dem unteren Belüftungsschlitz eingebaut.
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Der Bodengrund
Als Bodengrund verwenden wir ein Gemisch aus Gartenteicherde, Kies und Kokoserde.
Die Dekoration.
Als Deko verwendeten wir Wurzeln, Korkrinde und Steine.
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Bromelien:
Bromelien sehen nicht nur schön aus, sie werden von den Fröschen auch gerne zum Verstecken, ablaichen und zum schlafen aufgesucht.
Unsere Bromelien sind Vriesea zamorensis, Cryptanthus, Aechmea, Guzmania.
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| Orchideen: Orchideen sind auch in einem Terrarium schwierige Pfleglinge, wenn man sie zum blühen bekommen will. |
Diese Orchidee kommt von einer Orchideenfarm aus Thailand. Diese kleinbleibene Art entwickelte sich bisher recht langsam. |
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Farne: Farne eignen sich sehr gut für ein Regenwaldterraium.
Wir verwenden folgende Farne:
Pteris cretica "Wimsettii", Pteris ensiformis "Evergemiensis", Davallia mariesii, Asplenium nidus.
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Biophytum sensitivum: Die Pflanze hat gefiederte Blätter, die sich bei Berührung zusammenfalten. Zuviel Staunässe solle man vermeiden. Ansonsten ist sie ein schöner Blickfang für ein Regenwaldterrarium.
Im Vereinsterrarium blüte sie mehrmals und bildete auch Samen aus. |
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Pflanzen die an der Rückwand hoch wachsen:
Hier ist vor allem Fiscus pumia geeignet, aber auch Hydrocotyle leucocephala und Epipremnum pinnatum. Auf dem Wasserfallhügel breitet sich das Javamoos (Vesicularia dubyana) sehr schön aus.
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Sonstige Pflanzen:
Begonia boweri, Fittonia verschaffelti, Pellionia repens, Hoya bella, Bacopa carolinana, verschiedene Cryptocorynen, Didiplis diandra, verschiedene Echinodorus, Rotala rotundifolia, verschiedene Anubias Sorten.
Über unsere weiteren Erfahrungen mit geeigneten Pflanzen für ein Regenwaldterrarium werden wir noch berichten.
Wir freuen uns über einen Erfahrungsaustausch mit anderen Pflanzenliebhabern.
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© Petra Scharfenberg |
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